ÜBER UNS:

Die Wiener Konzertvereinigung wurde 1985 auf Initiative von Alexander Pereira, unter dem Namen "Konzertvereinigung der Wiener Konzerthausgesellschaft" und unter der künstlerischen Leitung von Hatto Beyerle gegründet. 2001 konstituierte sich das Orchester als gemeinnütziger Verein. Dabei wurde der Vereinsname "Konzertvereinigung im Wiener Konzerthaus" im Einvernehmen mit der Leitung des Wiener Konzerthauses festgelegt. 2011 wurde auf Wunsch der Intendanz des Wiener Konzerthauses eine neuerliche Namensänderung in "Wiener Konzertvereinigung" vollzogen.

Ausgehend von den Qualitätsansprüchen des Wiener Konzerthauses und des Wiener Konzertpublikums konnte sich das Orchester seit seiner Gründung im Jahre 1985 durch stetiges Streben nach hoher technischer und musikalischer Qualität sowie einer ambitionierten Programmgestaltung einen der führenden Plätze in der Wiener ( Amateur-) Musikszene erwerben.

Unter professioneller Anleitung gibt das Orchester pro Saison drei Konzerte. In regelmäßiger Probenarbeit erarbeiten begeisterte Amateure, Studierende und Profis thematisch überaus attraktive Programme, Klassiker ebenso wie selten gespielte Werke und österreichische Erstaufführungen.

Von 2001-2012 stand das Orchester unter der künstlerischen Leitung von Tiziano Duca, der die Gestaltung seiner Programme unter das Motto "Musik als Sprache" gestellt hat. Seit dem Frühjahr 2012 spielt das Orchester unter dem Dirigat des jungen Dirigenten Erich Polz und anderen Gastdirigenten wie Thomas Eckerstorfer und Marta Gardolinska.

Mit der Saison 2014/15 wurde Erich Polz vom Orchester zum Chefdirigenten gewählt.

So präsentierte das Orchester in den vergangenen Saisonen zwei beim Publikum viel beachtete Zyklen konzertanter Aufführungen von Opern von Haydn und Salieri und spielte interessante Kompositionen unserer Zeit (von Federico Ghedini, Renato Miani und Nino Rota), wagte sich aber auch an Schostakowitsch oder Tschaikowskys Vierte. Solisten und Solistinnen wie Roberto Frontali, Franz Bartolomey, Ernst Kovacic, Marie -Thérèse Escribano oder Mihaela Ursuleasa wirkten bei einigen dieser Programme mit. 2007 stand mit Ermanno Wolf-Ferraris "Il segreto di Susanna" auch wieder eine konzertante Opernproduktion auf dem Programm.

Das Konzertprogramm 2007/2008 war unter anderen Liedern von Franz Schubert, Hugo Wolf und Gustav Mahler, mit Kammersänger Helmut Wildhaber als Solisten, sowie Serenaden von A. Dvoràk und J. Brahms und Sinfonien von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven gewidmet.

Höhepunkt der Konzertsaison 2008/2009 war ein Konzert im Dezember 2008 im Mozart-Saal mit der Ouverture zu "Rosamunde" von Franz Schubert, dem 2. Hornkonzert von Richard Strauss sowie der 2. Sinfonie von Johannes Brahms.

Als Höhepunkt eines weiteren Konzertes im Wiener Konzerthaus (Berio-Saal) kam im März 2009 das Oboenkonzert von Frigyes Hidas mit dem Solisten Harald Hörth (Solo-Oboist der Wiener Philharmoniker) zur Aufführung.

Die Saison 2009/2010 eröffnete das Orchester mit 2 Konzerten im Leopold-Museum und im Berio-Saal mit Jugendwerken von Anton Bruckner (Ouverture in g-moll, Sinfonie in f-moll) und Hans Pfitzner (Cellokonzert in a-moll, Solist Rudolf Leopold). Im Juni 2010 kam dieses Programm auf Einladung der Gemeinde Pozzuolo in Friaul dort zur Aufführung.

In der weiteren Konzertsaison standen u.a. so selten gespielte Werke wie die 1. Symphonie von Giuseppe Martucci oder ein Klavierkonzert von Guido Alberto Fano am Programm. Den Bläsern des Orchesters gelang mit der Aufführung der Gran Partita von Mozart im Juni 2010 ein besonderer Höhepunkt.

In der Saison 2010/2011 konnte zwei jungen, aufstrebenden Künstlern, Emanuele Misuraca und Irina Naumovska, die Gelegenheit gegeben werden, mit Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 bzw. Beethovens 3. Klavierkonzert das Publikum zu begeistern. Aber auch das symphonische Werk kam mit Aufführungen von Symphonien Bizets, Schumanns und Haydns nicht zu kurz.

Die Saison 2011/2012 wurde mit 2 Konzerten im Leopold Museum und im Berio-Saal des Konzerthauses mit Beethovens Tripelkonzert (Solisten Rudolf Fátyol, Rudolf Leopold und Zoltán Füzesséry), einer Haydn Symphonie und den Haydn-Variationen von Brahms eröffnet und setzte sich mit Werken der Wiener Klassik wie der 2. Symphonie Schuberts und der Pariser Symphonie Mozarts fort.

Das letzte Konzert dieser Saison steht erstmals unter dem Dirigat Erich Polz mit der Symphonie Classique von Prokofieff, der 1. Symphonie von Mendelssohn sowie der Bläserserenade von Gounod. Mit ihm setzte das Orchester in der Folge spannende Projekte wie Auszüge aus "Ma vlast" von Smetana, sowie die Zusammenarbeit mit jungen Künstlern wie David Pennetzdorfer und Johannes Dickbauer um.

Thomas Eckerstorfer brachte mit dem Orchester u.a. ein selten gespieltes Oboenkonzert von Ralph Vaughan Williams mit einem Solisten aus den eigenen Reihen des Orchesters, Alexander Glatz, zur Aufführung.

Marta Gardolinska hat mit dem Orchester ein anregendes polnisch-tschechisches Programm erarbeitet und sehr erfolgreich dargeboten.

Im März 2014 vergab das Orchester erstmals einen Kompositionsauftrag an einen jungen Komponisten, Johannes Dickbauer, und durfte das Stück "Thema Spinnrada" von ihm zur Uraufführung bringen.