Pawel Markowicz, Klavier

Pawel Markowicz

Pawel Markowicz wurde 1989 in Krakau geboren und wuchs in Österreich auf. Seine vielseitige Tätigkeit als Pianist, Dirigent, Komponist, Bearbeiter, Herausgeber und Regieassistent bei TV-Konzertaufnahmen führte ihn in zahlreiche Länder Europas und nach Nordamerika. Er arbeitete mit Musikern wie Igudesman & Joo, Andreas Ottensamer, Helene Fischer sowie als Head of Music Preparation bei Tomek Productions mit internationalen Orchestern zusammen. 2016 wurde er eingeladen, die ungarische und kärntner Erstaufführung des Double Piano Concerto von Philip Glass mit dem Savaria Symphonieorchester Szombathely zu spielen. Weiters wurde er zum Chief Music Librarian der Vienna Music Angels ernannt und trat dem Synchron Stage Orchestra Vienna als Pianist bei. Kürzlich schloss er sein Klavierarrangement der Symphony No. 8 von Philip Glass ab und präsentiert 2017 in seinem neuen Soloprogramm die frühen Klavier- und Orgelwerke des amerikanischen Komponisten. Außerdem tritt er als Solist mit der Wiener Konzertvereinigung im Wiener Konzerthaus auf und debütiert mit dem ASO Wien in Doppelfunktion als Pianist und Dirigent (Mozart Klavierkonzert d-moll KV 466).

Als Pianist trat Pawel Markowicz im Rahmen der Filmmusik-Gala Hollywood in Vienna mit dem ORF RSO Wien unter der Leitung des zweifachen Oscar-Preisträgers Randy Newman, im Musikverein Wien, beim Brucknerfest Linz und dem Life Ball auf. Er gründete den Studentenchor Wiener Choriphäen und war Dirigierassistent des Unterstufenorchesters und -chores im Musikgymnasium Wien, wo er auch maturierte. Neben Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (Klavier bei Prof. Imola Joó, Prof. Roland Batik; Dirigieren bei Prof. Georg Mark, Thomas Doss, Prof. Alois Glaßner; Komposition bei Prof. Dietmar Schermann) wurde er zu namhaften Sommerfestivals wie dem Aspen Music Festival and School in den USA eingeladen und besuchte Meisterkurse beim führenden Hollywood-Orchestrator und Komponisten Conrad Pope. 2018 schließt er das Masterstudium Chordirigeren bei Prof. Johannes Prinz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ab.

Pawel Markowicz erhielt das Startstipendium des BMUKK (2013) sowie drei Leistungsstipendien der Konservatorium Wien Privatuniversität und ist Sonderpreisträger des IBLA Grand Prize für seine Interpretation der jazzinspirierten Musik von Nikolai Kapustin. Seine Kadenzen und Transkriptionen sind beim Musikverlag Doblinger verlegt, darunter Klavierwerke von Roland Batik und das erste Klavieralbum von Konstantin Wecker.

03/2017
(Foto: (c) Theresa Pewal)