© Johannes Wahl

Der Komponist, Dirigent, Organist und Cellist Tristan Schulze wurde 1964 in Sachsen (Deutschland) geboren.

Nach dem Cellostudium in Dresden lernte er im Orchester das klassische Opern- und Konzertrepertoire kennen. In Benares (Indien) studierte er klassische indische Musik, danach an der Wiener Musikhochschule Dirigieren und Komposition. Studienaufenthalte führten ihn nach Senegal, Argentinien und Mexiko.

1995 – 2005
Er gründete gemeinsam mit Daisy Jopling und Aleksey Igudesman das Streichtrio „Triology“, für welches er auch den Grossteil des Repertoires schrieb.

Seit 2005
Es entstanden zahlreiche Auftragskompositionen u.a. für das Staatstheater Braunschweig (Hermann Hesse auf dem Weg in die Mailänder Scala), das Symphonieorchester Klagenfurt (Konzert für Triology und Orchester), das Symphonieorchester Vorarlberg und Wolfgang Muthspiel (Konzert für E-Gitarre und Orchester, Drei Orchesterstücke), Mnozil Brass und die Niederösterreichischen Tonkünstler (18 Präludien und Septupelfuge für Blechbläserseptett und Orchester), das Theater an der Wien (Premiere), den Wiener Musikverein (Der gestiefelte Kater, Pauls Reise), die Wiener Staatsoper (Patchwork), das Gewandhausorchester Leipzig (Doppeltes Doppelkonzert für Doppelrohrblattinstrumente), Allegro Vivo (Violinkonzert und Doppelkonzert für Violine und Gitarre) und die AirPower (Argonauten).

Als Cellist ist er in zahlreichen Hollywoodproduktionen zu hören (Alien 2024, Blade Runner 2049, Inferno, Twelve Years a Slave).

Tristan Schulze ist seit 2020 Chefdirigent der Wiener Konzertvereinigung. Für dieses Orchester entstanden zahlreiche Instrumentalkonzerte (u.a. Marimbakonzert mit Aleksandra Šuklar, Flügelhorn/Trompetenkonzert mit Thomas Gansch, Klavierkonzert für vier Hände mit Yu Horiuchi und Hyung-Ki Joo) und der Daskalos Hymnus.

Homepage: www.tristanschulze.eu